WordPress SEO Teil 4 – Seitenstruktur

14 August 2020
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SEO ist mehr als ein paar „Tricks“

Die Struktur der Webseite

Die Struktur einer Webseite ist im SEO Bereich fast so wichtig wie der Inhalt selbst. Die Struktur clustert also bündelt Inhalte in sich zusammen.

Wie das geht mit der Seitenstruktur erfährst du jetzt:

Nachdem wir uns im Bereich WordPress SEO das Crawling einer Suchmaschine angesehen haben, gehts nun weiter:

Table of Contents

    Cluster bilden

    Damit die Suchmaschine versteht, um was es auf ihrer Seite geht müssen wir Themencluster / Gruppen bilden.

    G1: Kopfschmerzen als Gruppenthema

    G2:Aspirin als Gruppenthema

    Für Gruppe1 würden wir also 2 Artikelseiten erstellen, bei denen es darum geht

    • Was Kopfschmerzen sind, wie man sie erkennt, wie lange sie dauern
    • Wie bei Kopfschmerzen Aspirin wirkt
    • Wie bei Kopfschmerzen Ibuprofen wirkt

    und diese verlinken.

    Bei Gruppe 2:

    • Was Aspirin ist, Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen usw
    • Wie es bei Kopfschmerzen wirkt
    • Wie es Blutverdünnend* wirkt (zB gegen Thrombose im Flugzeug)

    Je nachdem wird das von der Suchmaschine unterschiedlich vorher im Index abgelegt und je nachdem Nutzern entsprechend angezeigt.

    * Kleiner Hinweis: Ob Aspirin im Flugzeug hilft soll hier nicht gesagt werden. Das ist ein Marketing-Blog, kein Medizin-Fachblog.

    Somit sieht der Seitenaufbau dann auch so aus:

    Und so kommt es wie man in beiden Grafiken sieht auch auf die Verlinkung auf der Webseite an. So kann die Suchmaschine optimal erkennen, was zusammen gehört.

    Bei WordPress schaltest du am besten die Tags und die Kategorien komplett aus. Erstelle einzelne Seiten, die die neusten Artikel über einen Block auf einer Seite listen. Beschreibe das Thema zusätzlich auf dieser Seite und zwar wie du es im späteren Kapitel zur Content-Form lernst. Das ist wichtig, denn eine leere Seite mit nur Links ist bei Google nicht beliebt. Am besten schreibst du für diese Seiten also einen ausführlichen Text oben drüber der die wichtigsten Artikel dann in sich verlinkt.

    Das abschalten von „Nächster Artikel“, Tags und Kategorien hat übrigens folgenden Grund:

    Diese Art von Seiten verlinken deine Inhalte quer durch deinen WordPress Blog und zwar ohne deine Kontrolle. Damit zerstörst du die Struktur total. Die Seitenstruktur leidet, einzelne Artikel die evtl nicht unbedingt zusammen gebündelt werden sollten bilden plötzlich eine Gruppe weil sie die gleichen Tags enthalten. Für Suchmaschinenoptimierung ist es schlecht, wenn du nicht die Kontrolle über die Verlinkung hast.

    Zudem ist bei neuen Blogs ein Artikel der nicht von der Startseite aus über 1 bis max 2 ! Klicks erreichbar ist für Google und Co unsichtbar. Wenn du auf den Kategorieseiten eingestellt hast, dass dort 10 Artikel gezeigt werden sollen, dann die nächsten auf der nächsten Blätterseite, dann sind das von der Startseite aus schon

    Startseite -> Kategorie -> Kategorie 2 -> Artikel

    3 Klicks, damit kannst du praktisch ausschließen, dass der Artikel gefunden wird.

    Schalte es also aus.

    Du siehst, die Seitenstruktur ist besonders zu Beginn essentiell. Baue eine einfache und klare Seitenstruktur. Das ist gut für die Besucher, gut für Suchmaschinen wie Google und damit gut für SEO / Suchmaschinenoptimierung und auch relativ einfach in WordPress.

    Hier gehts weiter

    Zusatz – Tags und Categories abschalten beim Standard WordPress Theme

    Um Tags und Categories auszuschalten bzw einfach nicht zu verlinken, gehe in den Customizer:

    Dann auf die xxxx Theme Options/Optionen

    dann dort auf Blog

    und schalte dort Tags, Autor und Top Categories aus. Klicke dann auf veröffentlichen.

    Lege dir dann eine Seite für jede Kategorie an und füge dort das Top Post Plugin ein und stelle die Anzahl auf 100 Einträge. Das sollte reichen.

    Wie das geht erfährst du in unserem Video wie man das auf der WordPress Startseite machen kann. So hast du eine viel bessere Seitenstruktur für deine Suchmaschinenoptimierung als das, was WordPress da so treibt.

    Prüfe deine Categoryseiten

    Auch wenn du sie nicht mehr verlinkst, sind diese noch da. Prüfe diese durch die URL www.deineseite.de/category/NAMEDERKATEGORIE und schau was da steht. Sie sollten kaum Text anzeigen.

    Child-Template

    Noch ein Tipp. Lege dir ein Child Template deines normalen Templates an. Dort kannst du dann zB in der index.php diese URLs über den Typ Archive komplett ausschliessen. Dieser Typ ist für /tag /category und /autor und Datum. Mehr findest du hier.

    oder besser du deaktivierst die seiten über die function.php (von hier)

    Wordpress Kategorie Seiten deaktivieren

    Vorhandene Links prüfen

    Prüfe in der Google Search console wie deine Linkstruktur von Google aktuell gesehen wird. Du findest diese unten im Menü.

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