Die Aufgaben eines Product Owners (bei Scrum) sind vielfältig und je nach Firma und Produkt unterschiedlich. Trotzdem gibt es einige Gemeinsamkeiten.
Hauptaufgaben eines Product Owners
Bedarfsermittlung, Priorisierung, Release Termine festlegen, Feedback von Stakeholdern und Kunden berücksichtigen. Zudem das Management der Stakeholder und am Ende die Abnahme des Produkts. Wobei hier oft übersehen wird, dass das Produkt hier nicht endet. Jetzt geht es daran die richtigen Ziele für das Produkt festzulegen zB die Nutzungshäufigkeit oder Dauer usw... Von den ermittelten Zahlen gehts dann wieder von vorne los.

OKRs
Meisst folgt der Product Owner den Zielen (OKRs) die er bzw seine Firma ihm vorgibt.
Wie groß ist der Bereich, den ein Product Owner abdecken muss?
Das kommt immer darauf an. Es gibt Product Owner die nur genau ein spezielles Thema haben.
Was macht ein Product Owner bei Google?
Hier ein interessanter Tagesbericht dazu.
Product Owner vs. Scrum Master
Beide Rollen werden oft verwechselt, haben aber klar getrennte Verantwortlichkeiten. Der Product Owner verantwortet das Was und Wozu – also den Wert des Produkts. Der Scrum Master kümmert sich um das Wie der Zusammenarbeit und um einen funktionierenden Prozess. Der PO maximiert den Produktwert, der Scrum Master beseitigt Hindernisse im Team.
Welche Fähigkeiten ein guter Product Owner braucht
- Priorisierung: aus vielen Wünschen das Wichtigste herausfiltern.
- Kommunikation: zwischen Stakeholdern, Kunden und Entwicklungsteam vermitteln.
- Entscheidungsfreude: klare Entscheidungen treffen und vertreten.
- Datenkompetenz: Erfolg an messbaren Zielen (z. B. Nutzungshäufigkeit) festmachen.
Häufige Fehler in der Praxis
- Backlog als Wunschliste: alles ist „wichtig" – echte Priorisierung fehlt.
- Produkt endet bei der Abnahme: dabei beginnt danach erst die Optimierung anhand der Ziele.
- Zu viele Themen gleichzeitig: ein PO sollte einen klar umrissenen Bereich verantworten.
- Output statt Outcome: Features ausliefern ist nicht dasselbe wie Wert schaffen.
Der Kreislauf hört nie auf
Nach der Auslieferung geht die eigentliche Arbeit weiter: Ziele für das Produkt festlegen (etwa Nutzungsdauer oder -häufigkeit), Zahlen messen, daraus neue Anforderungen ableiten – und von vorne beginnen. Häufig orientiert sich der Product Owner dabei an den OKRs, die seine Firma vorgibt.