Verlage die eigene Shops betreiben und ihre Artikel auch selbst bei Amazon verkaufen haben oft ein Content Problem.
Viele beschreiben ihre Bücher und sonstigen Inhalte nur einmal.
Diese Produktbeschreibungen gehen dann
- in ihren Shop,
- zu Amazon und
- zu den Händlern und Buchportalen
(Zusätzlich kann hier noch Apple und Google Play zum Beispiel für ebooks kommen)
Diese 3 Gruppen sind ein Problem.
Der Grund ist ganz klar. Google mag es nicht wenn ein Inhalt genau gleich ist und meist ist halt Amazon oder die anderen Profishops in der Bewertung bei Google besser als der eigene Shop. Google zeigt dann die Treffer vom eigenen Shop wenn überhaupt weiter unten an.
Deshalb:
Erstelle 3 Shoptexte die sich gut unterscheiden und entscheide selbst, wem du welchen Text gibst und welche dann über welche XML/Onyx-Feeds laufen.
Formatierungsoptionen
Zu beachten ist auch, dass die jeweiligen Ziele andere HTML Tags und Formatierungsregeln haben. Amazon zB hat relativ eingeschränkte HTML Tags.
Das Duplicate-Content-Problem im Verlagshandel
Verlage, die eigene Shops betreiben und ihre Titel zusätzlich bei Amazon und über Buchportale verkaufen, haben oft ein Content-Problem: Sie beschreiben jedes Produkt nur einmal. Dieselbe Beschreibung läuft dann in den eigenen Shop, zu Amazon und zu Händlern und Portalen (bei E-Books kommen Apple Books und Google Play hinzu). Für Google ist identischer Inhalt auf vielen Seiten ein Problem – und meist ranken die großen Profi-Shops wie Amazon besser als der eigene Shop. Der eigene Shop taucht dann, wenn überhaupt, weit unten auf.
Die Lösung: mindestens drei unterschiedliche Texte
Erstellen Sie pro Produkt mehrere, deutlich unterschiedliche Beschreibungen und entscheiden Sie bewusst, wer welchen Text bekommt:
- Text 1 – eigener Shop: der stärkste, einzigartige Text, auf den Sie selbst ranken wollen.
- Text 2 – Amazon: auf den Amazon-Algorithmus und dessen Formatregeln ausgerichtet.
- Text 3 – Händler/Portale: für die Auslieferung über XML-/ONIX-Feeds an Dritte.
So vermeiden Sie, dass Ihr eigener Shop gegen identische Kopien bei stärkeren Plattformen verliert.
Formatierung pro Kanal beachten
Die Ziele haben unterschiedliche technische Vorgaben. Amazon erlaubt zum Beispiel nur eingeschränkte HTML-Tags, während der eigene Shop volle Gestaltungsfreiheit bietet. Berücksichtigen Sie:
- erlaubte HTML-Tags und Zeichenlängen je Kanal,
- Pflichtfelder in den jeweiligen Feeds (z. B. ONIX),
- unterschiedliche Anforderungen an Bilder und Metadaten.
Fazit
Ein bisschen Mehraufwand beim Texten zahlt sich doppelt aus: Der eigene Shop wird sichtbarer, und jeder Kanal bekommt einen auf ihn zugeschnittenen, regelkonformen Text. Wer hier spart, verschenkt Rankings an die eigenen Vertriebspartner.