Wenn die Webseite / der Webshop fertig ist / Teil 2

16 Februar 2020

Sie haben in Teil 1 alle Voraussetzungen erfüllt? Gut.

Hier endet unsere Anleitung.

Es folgt nichts mehr, lassen Sie ihre Webseite einfach laufen und wenn sich der Erfolg nicht einstellt, ändern sie doch einfach das CMS oder Shopsystem.

Das war natürlich nur Spaß.

Allerdings ist das für viele Firmen da draußen kein Spaß. Sie machen genau das und ab und zu bekommt man dann ein neueres CMS oder Shopsystem und der Umsatz steigt tatsächlich. Toll, oder ?

Natürlich ist das nicht toll, es kommen ja nicht mehr Kunden in den Laden wenn man die Regale durch einen anderen Hersteller ersetzt, aber man muss auch erst mal verstehen auf was es ankommt. Das wollen wir hier im zweiten Teil herausarbeiten.

Was benötigen wir am allermeisten ?

Das kann für verschiedene Gewerbe sicher immer ein bisschen anders beantwortet werden am sehr wahrscheinlich ist es:

Die Kundenbeziehung auf einer Webseite

Wenn sie die Punkte aus Teil 1 umgesetzt haben, dann sehen sie erst mal keine Kunden sondern Besucher in ihrem Besucher Tracking.

Schlechte Besucher / Bounces / Absprungrate

Stellen sie sich vor, sie haben in der wirklichen Welt einen Baumarkt und stellen davor ein Schild auf: Bier heute kostenlos.

An der Eingangstüre ist eine Lichtschranke und diese zählt die Besucher.

Im Eingangsbereich steht dann ein Schild: Bier leider aus. Viele der Besucher ihres Baumarktes gehen sofort wieder raus (springen ab/prallen ab/bouncen). Ein sehr kleiner Bruchteil kauft trotzdem was weil er gerade was benötigt oder eh mal nach Blumen Ausschau halten wollte.

Dieser Trick funktioniert also nur der bedingt. Sehr wahrscheinlich gehen Kunden die das 2 mal bei ihnen machen nie mehr in ihren Laden. Dieses Vorgehen ist also sehr schlecht.

Leider sieht das in der Webstatistik aber gut aus.
Noch schlechter wird das Ganze, wenn sie für jeden Besucher der durch diesen Trick in den Laden kommt Geld bezahlen.

Online wird genau dies oft passieren und genau diese soll hier erklärt und vermieden werden.

Die Anzahl der Besucher ist also erst einmal nicht wichtig. Deswegen ist das auch kein KPI (Erklärung KPI)

So gehts also nicht. Wir müssen überlegen, wie wir Besucher dazu bringen mit uns in Kontakt zu bleiben. Man spricht (grob ausgedrückt) normalerweise von

Besucher > Interessent > Kunde

oder auf englisch

Vistor > Lead > Sale / Customer

Wir müssen also zusehen, schnellstmöglich aus einem Besucher einen Interessenten zu machen.

Einerseits
> muss also der Besucher tatsächlich Interesse haben, d.h. der Inhalt muss den Besucher schon ansprechen
Andererseits
> benötigen wir eine Möglichkeit, den Besucher weiter ansprechen zu können, also eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Das geht meist über die Emailadresse

UND

dann müssen wir messen, wieviele Besucher wir zu Leads konvertieren, um heraus zu finden mit welcher Methode uns das jeweils gelingt und wie wir uns verbessern können.

Weiter gehts mit der richtigen Seitenstruktur für SEO