Oft höre ich, das "Wordpress doch schon SEO ready" ist. Muss ich denn dann noch was tun ?
Oder genau so gut: Ich habe doch yoast als SEO-Plugin installiert, reicht das nicht ?
Gegenfrage: Reicht der Kauf eines Fahrrads mit 4 Jahren aus um sofort losfahren zu können?
Mit Glück kommt man gut weiter, erreicht seiene Freunde, alles gut. Aber Verkehrsregeln ? Der optimale Weg?
Wordpress zu installieren ist kein SEO. Yoast zu installieren ist kein SEO. Yoast zu nutzen ist auch kein SEO.
Was man braucht ist guter Content, die richtigen Keywords, die richtige Keyword-Dichte, die richtigen Titel, die richtige interne Verlinkung, die richtigen externen Links.
Sonst wird das nichts. Man benötigt beim SEO wie beim Strassenverkehr Gefühl. Was man nicht unbedingt benötigt ist eine Agentur die einem alles zeigt.
Die wichtigsten Todos und Tipps findest du in den oben verlinkten Artikeln.
Was du aber auch machen solltest: nutze keine Tags, Kategorien Archive usw Schalte diese Links aus. Sie generieren nur unnötig viele Seiten, eine konfuse Struktur und doppelte Inhalte.
Erstelle statt den Kategorie-Seiten normale Seiten und verlinke auf diese.
Entferne die Links die Kreuz und quer verlinken. Kein Link die auf den vorher oder nachher erstellen Beitrag. Verlinke alles bewusst.
HTML 5 Templates
1. <nav> zur semantischen Auszeichnung der (Haupt-)Navigation innerhalb einer Seite mit Verlinkung zu anderen Seiten.
3. <article> zeichnet in sich geschlossene, redaktionelle Textelemente die autark zum Seitenkontext verwendet werden können z.B. Blogbeiträge, Newsartikel oder Forenposts, wenn diese inhaltlich hervorgehoben werden sollen.
2. <section> Kennzeichnet thematisch zusammenhängende Bereiche einer Seite in Form von Sektionen.
4. <header> zur Auszeichnung der Kopfzeile/Einleitung einer Seite oder eines eigenen semantischen Bereichs.
5. <footer> ähnlich zum <header> Tag kennzeichnet es den Fuß einer Seite oder eines Abschnitts.
6. <aside> kennzeichnet weniger relevante, oft grafisch abgesetzte, Zusatzinformationen und Nebeninhalte.
WordPress allein ist noch kein SEO
Oft heißt es, „WordPress ist doch schon SEO-ready" oder „ich habe Yoast installiert, das reicht doch". Der Vergleich aus dem Beitrag trifft es: Ein Fahrrad zu kaufen, heißt noch nicht, sicher im Verkehr fahren zu können. WordPress zu installieren ist kein SEO. Yoast zu installieren – und sogar zu nutzen – ist kein SEO. Werkzeuge stellen nur die Felder bereit; gefahren werden muss man selbst.
Was wirklich zählt
- guter, einzigartiger Content,
- die richtigen Keywords und eine passende Keyword-Dichte,
- treffende Titel und Meta-Descriptions,
- eine durchdachte interne Verlinkung,
- sinnvolle externe Links.
SEO braucht – wie der Straßenverkehr – Gefühl und Übung. Eine Agentur, die einem „alles zeigt", ist dafür nicht zwingend nötig.
Aufräumen: weniger ist mehr
- Tags, Kategorie-Archive & Co. abschalten: Sie erzeugen viele dünne Seiten, eine konfuse Struktur und doppelte Inhalte.
- Statt Kategorie-Archiven echte Seiten anlegen und gezielt darauf verlinken.
- Wahllose Querverlinkung entfernen: keine automatischen „vorheriger/nächster Beitrag"-Links – lieber bewusst verlinken.
Semantisches HTML5 nutzen
Eine saubere, semantische Struktur hilft Suchmaschinen, die Seite zu verstehen:
<nav>– die (Haupt-)Navigation.<header>/<footer>– Kopf- und Fußbereich einer Seite oder eines Abschnitts.<article>– in sich geschlossene Inhalte wie Blogbeiträge.<section>– thematisch zusammenhängende Bereiche.<aside>– Zusatzinformationen und Nebeninhalte.
Fazit
WordPress und SEO sind ein Dreamteam – aber nur, wenn man WordPress als Werkzeug versteht und die eigentliche SEO-Arbeit (Inhalt, Struktur, Verlinkung) selbst leistet.