Eigentlich sehr einfach
Aus
gtag('config', 'UA-XXXXXXXX-X', );
wird
gtag('config', 'UA-XXXXXXXX-X', { 'anonymize_ip': true });
wobei UA-... die Zeile mit der TrackingID ist.
IP-Anonymisierung bei Google Analytics – warum und wie
Die IP-Adresse gilt in Europa als personenbezogenes Datum. Wer Google Analytics einsetzt, sollte die IP-Adressen der Besucher daher anonymisieren, um den Datenschutz zu wahren und das Risiko von Abmahnungen zu senken. Technisch ist das mit wenigen Zeichen erledigt.
Universal Analytics (gtag.js)
Beim klassischen Universal Analytics ergänzen Sie den Konfigurations-Aufruf um den Parameter anonymize_ip. Aus
gtag('config', 'UA-XXXXXXXX-X');
wird
gtag('config', 'UA-XXXXXXXX-X', { 'anonymize_ip': true });
Wichtig ist das Komma vor dem geschweiften Klammerblock. UA-XXXXXXXX-X ist dabei die Zeile mit Ihrer Tracking-ID.
Über den Google Tag Manager
Wenn Sie Analytics über den Google Tag Manager einbinden, setzen Sie die Anonymisierung dort im Tag: Beim Universal-Analytics-Tag unter „Weitere Einstellungen → Festzulegende Felder" das Feld anonymizeIp auf true setzen. So gilt die Anonymisierung für alle über dieses Tag erfassten Aufrufe.
Und bei Google Analytics 4?
In GA4 ist eine manuelle IP-Anonymisierung nicht mehr nötig – GA4 anonymisiert IP-Adressen standardmäßig und speichert sie nicht. Trotzdem bleibt GA4 datenschutzrechtlich heikel, weil Daten weiterhin an Google fließen.
Anonymisierung ersetzt keine Einwilligung
Achtung: Die IP-Anonymisierung allein macht Tracking nicht automatisch DSGVO-konform. Für das Setzen von Analyse-Cookies ist in der Regel eine aktive Einwilligung der Nutzer über ein Consent-Banner erforderlich. Wer ganz ohne Drittübermittlung tracken möchte, sollte eine selbst gehostete Lösung wie Matomo in Betracht ziehen.